Monowheel Test 2026 Vergleich, Ratgeber & Kaufberatung

Zuletzt aktualisiert am :Mai 6th, 2020

Das für Dich beste Monowheel zu finden ist nicht immer leicht, deswegen versuche ich Dich hier bestmöglich zu beraten.

Meine Favoriten

Produkt Nr. 1
InMotion Unisex-Adult V10F Monowheel, schwarz,...*
  • Motorleistung: 2000 W
  • Akku: 12, 8 Ah/84 V/960 Wh
  • Laufzeit: bis zu 75 km. Ladezeit: 8 Stunden
Produkt Nr. 2
InMotion Unisex-Adult V5F Monowheel, Schwarz, 14 x 41 x...*
  • Maximale Geschwindigkeit: 25 km/h
  • Autonomie: von 30 bis 35 km
  • Akku: Lithium 72 V 4 Ah
Produkt Nr. 3
InMotion Unisex-Adult V8 Monowheel, Schwarz, 53,8 x...*
  • Monowheel mit 16 Zoll, marktüblich.
  • Geschwindigkeit: bis zu 30 km/h.
  • Reichweite: 40 km.
ReduziertProdukt Nr. 4
Kingsong KS-14D 420Wh Elektrisch Einrad, Weiß,...*
  • 800W Heckmotor
  • Höchstgeschwindigkeit: 30 km/ h
  • Akkulaufzeit bis zu 40 km
Produkt Nr. 5
X3 E Scooter mit Doppelter Antrieb, 11”...*
  • 【Leistungsstarker Motor und 50 km Laufleistung】 Der X3 e roller verwendet einen leistungsstarken bürstenlosen...
  • 【Sicher und cool】Der X3 electric scooters bremst sanft und sicher. Das hervorragende doppelbremssystem macht...
  • 【11-Zoll-Geländereifen】 Der elektro scooter für Erwachsene ist mit verbreiterten 11-Zoll-Offroad-Luftreifen...
Produkt Nr. 7
JOYOR S E Scooter, 48V26Ah Elektroroller Fährt 75-90...*
  • 【Leistungsstarker Motor und lange Batterielebensdauer】 Der elektro e-scooter S5 verfügt über einen...
  • 【Hohe Leistung und Sicherheit】 Der mit einem mechanische Bremssystem ausgestattete S5 elektro scooter lässt...
  • 【Faltbar und tragbar】 Einfach zu falten und tragbar. Die Größe des escooter für Erwachsene nach dem...
Produkt Nr. 8
JOYOR Y6-SS E Scooter, 48V18Ah 75KM Reichweite, 10"...*
  • 【Spezifikation des E Scooter】Doppelte vorne Federung und einfachen Federung hinten, komfortabel aufblasbaren 10...
  • 【Schnelle Kostendeckung】 Der Elektroroller JOYOR Y6SS für Erwachsene hat eine Batteriekapazität von 864Wh(48v...
  • 【Breiter Einsatzbereich】Der JOYOR Y6SS e roller hat eine empfohlene Höchstlast von 120 kg und ist für eine...
ReduziertProdukt Nr. 9
Hiboy S2 Pro E Scooter - 10" Vollreifen - 40km...*
  • KRAFTVOLLER MOTOR UND LANGE BATTERIELAUFZEIT -Leistungsstarker bürstenloser Elektro-Radmotor für eine...
  • VERBESSERN SIE IHRE FAHRTEN - Der Elektroroller Hiboy S2 Pro mit Vorder- und Hinterrad, 10-Zoll-Vollgummireifen und...
  • SICHERHEIT MIT HIBOY SCOOTER - Der Hiboy E-Scooter umfasst Die LED-Scheinwerfer beleuchten die Straße vor Ihnen 15...
Produkt Nr. 10
Europäisches Lager Hochgeschwindigkeits-Elektroroller...*
  • 1. [1600.2 Hochleistungsmotor] 3200 Hochleistungsmotor macht X10 Roller leistungsfähiger und schneller. 10-Zoll...
  • 2.[Antriebsparameter] Die schnellste Geschwindigkeit kann 65, 28A Hochleistungs-Vektor-Dual-Controller erreichen
  • 3. [60v21ah Lithium-Ionen-Batterie] Jede Ladung kann 50-60 km fahren, und die Akkulaufzeit beträgt 3-5 Jahre. Der...

Top 10 Monowheels

Platz 1: Ninebot ONE S2

Ninebot ONE S2*
  • Gewicht: 11,4 kg Abmessungen: 448 x 419 x 182 mm Tragfähigkeit: max. 120 kg max. Geschwindigkeit: 24 km/h...
  • Leistungssteuerung: Gewichtsverlagerung; Speed-Limit-Alarm; Warnung bei schwachem Akkustand;Rutschfeste Pedale;...
  • Speed-Limit-Alarm; Warnung bei schwachem Akkustand; Beginner-Modus in der Smartphone-App Batteriestatusanzeige:ja;...
Preisvergleich
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Platz 2: Inmotion V8

Inmotion V8*
  • Monowheel mit 16 Zoll, marktüblich.
  • Geschwindigkeit: bis zu 30 km/h.
  • Reichweite: 40 km.
Preisvergleich
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Platz 3: Monowheel e400

Keine Produkte gefunden.

Preisvergleich
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Platz 4: Ninebot One E+

Keine Produkte gefunden.

Preisvergleich
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Platz 5: Ninebot S2

Ninebot S2*
  • Sporttyp: Trottinettes et ?quipement
Preisvergleich
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Platz 6: Airwheel Q3

Keine Produkte gefunden.

Preisvergleich
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Platz 7: IPS elektrisches Einrad

Keine Produkte gefunden.

Preisvergleich
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Platz 8: Inmotion V3-Pro

Inmotion V3-Pro*
  • Inmotion V3 Pro - 18 Km/h Reichweite circa" 10-15 Km (je nach Fahrergewicht, Fahrstil, Außentemperatur und Boden...
  • Max. Steigung 18°Max. Zuladung 120 kgRaddurchmesser 14 Zoll
  • IP-Schutzklasse IP 55 Motorleistung 450 W Batterie 2 AH 144 Wh LED Beleuchtung: inkl. Vorderlicht, Rücklicht und...
Preisvergleich
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Platz 9: Airwheel X3

Keine Produkte gefunden.

Preisvergleich
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Platz 10: Inmotion V10

Inmotion V10*
  • Motorleistung: 2000 W
  • Akku: 12, 8 Ah/84 V/960 Wh
  • Laufzeit: bis zu 75 km. Ladezeit: 8 Stunden
Preisvergleich
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Monowheel Test: Bestehende Testberichte

Neben unserem Ratgeber zu Monowheel, möchten wir Ihnen auch einen Überblick über Monowheel Tests aus dem Internet geben.

Organisation Testsieger Test vorhanden? Erscheinungsdatum Details
Stiftung Warentest
--
Nein
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[-]
ADAC
--
Nein
--
[-]
Öko Test
--
Nein
--
[-]
(Stand: 10.05.2019)

Monowheel Ratgeber

Das erste Rad am Wagen: Die Vor- und Nachteile des Monowheels

Obwohl die Idee eines motorisierten Einrades schon seit den 1930er Jahren existiert, wurde das Monowheel, in seiner modernen Form, erst in den letzten Jahren populär. Gemeinsam mit Hoverboard, Segways, E-Scootern, E-Rollschuhen und E-Skateboards erobert das auch als Air- oder Solowheel bezeichnete motorisierte Einrad gerade den europäischen Markt. Wie bei all diesen Vehikeln sind aber vor der Anschaffung Vor- und Nachteile genau abzuwägen.

Grundsatzfrage: Was ist ein Monowheel?

Stark vereinfacht gesagt handelt es sich bei einem Monowheel um ein Batterie- bzw. akkubetriebenes Einrad. Das Monowheel gehört damit, gemeinsam mit paarweise genutzten E-Rollschuhen und E-Skateboards, Segways, E-Scootern und Hooverboards, zu den Vehikeln mit Elektromotor.

Der Nachkomme des Segways ist ein einrädiger Roller mit Elektro-Motor, der durch einen Kreiselstabilisator (=Gyroskop) selbst das Gleichgewicht hält. Das Rad ist in einen Rahmen eingebaut, an dem ausklappbare Trittpedale befestigt sind.

Die Geschwindigkeitsanpassung erfolgt durch die unterschiedliche Belastung dieser Trittflächen: verlagert man sein Gewicht nach vorn, beschleunigt das Vehikel, geht man in die neutrale Stellung zurück, wird man langsamer. Eine Vollbremsung im herkömmlichen Sinne ist jedoch nicht möglich, weshalb das Beherrschen des Notabstieges essentiell ist.

Auf Übungsfahrt: So lernt man den Umgang mit dem Monowheel

Obwohl es bei erfahrenen Airwheel-Fahrern äußert einfach aussieht, bedarf es doch einiger Übung, um sicher mit dem Elektro-Einrad umgehen zu können. In der Regel wird von einer Übungsphase von 30 Minuten bis zu 2 Stunden gesprochen, wobei man sich auf Modellen mit geringerer Motorleistung zumeist schneller sicher fühlt, als auf den leistungsstarken.

Zur Erleichterung des Lernprozesses gibt es zum einen Stützräder, zum anderen einen Haltegurt, welcher vor allem Anfängern beim Erproben des Ausbalancierens hilft. Bevor man sich also an das Üben wagt, sollten die Stützräder richtig montiert und der Haltegurt an die Größe des Benutzers angepasst worden sein.

Sind diese Vorsichtsmaßnahmen getroffen kann man dazu übergehen zunächst das Standbein auf eine Trittfläche zu setzen. Der schwächere Fuß wird dann nachgezogen. Steht man nun, unter Zuhilfenahme des Haltegurtes auf dem Airwheel, empfiehlt es sich zunächst einige Momente in der Position zu verharren, um ein Gespür für das Gefährt zu bekommen. Danach kann das Training beginnen.

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Beschleunigung durch das Vorwärtslehnen des Oberkörpers. Gebremst wird durch eine Bewegung in die entgegengesetzte Richtung und gelenkt wird durch Gewichtsverlagerung.

Mit Highspeed auf der Autobahn oder Schritttempo im Garten?

Aus rein technischer Perspektive ermöglicht das Airwheel, je nach Leistungskategorie eine Fortbewegungsgeschwindigkeit zwischen 18km/h und 40km/h. Damit wäre das Monowheel die ideale Alternative zu Auto und Öffis innerhalb des städtischen Gebietes. Dem steht jedoch die rechtliche Lage gegenüber, da diese vorsieht, dass Gefährte, die am Straßenverkehr teilnehmen, über eine Betriebserlaubnis verfügen müssen, die nur ausgestellt wird, wenn sie Beleuchtung, Bremse, Sitz und Lenkung aufweisen.
Bei Monowheels ist dies jedoch nur zum Teil gegeben, weshalb die meisten Modelle auf Deutschlands Straßen, auf denen die StVO gilt, nicht zugelassen sind. Die Voraussetzungen für eine Zulassung sind eine Höchstgeschwindigkeit von 20km/h, eine maximale Motorleistung von 500 Watt und eine Versicherungsplakette.

WICHTIG:
Hinsichtlich der maximal zulässigen Motorleistung sind 1400 Watt erlaubt, sofern mindestens 60% für das Selbst-Ausbalancieren benötigt werden.

Safety first: Wichtige Normen, Siegel und Zeichen

UL 2272 Norm: Hierunter versteht man die Prüfung sämtlicher elektrischer Antriebssysteme inklusive der Ladesysteme und der Batterien. Stromschlag- und Brandgefahren sollen ausgemerzt werden und die Qualität der Batterie wird durch diese Norm garantiert.
FCC-Siegel: Hierdurch wird die Zulassung elektronischer Geräte reglementiert. Nur mit diesem Siegel versehene Elektrogeräte dürfen in den USA verkauft werden.
CCCE-Zeichen: Dieses Zeichen verspricht, dass das Monowheel alle Vorgaben, die für die Kennzeichnung notwendig sind, erfüllt, auf europäischen Richtlinien beruht und rechtmäßig in Europa verkauft werden darf.
C-Zeichen: Hiermit wird bestätigt, dass das Produkt keine Nachbildung, sondern ein Original der angegebenen Marke ist.

Worauf ist beim Monowheel-Kauf zu achten?

Wer mit der Überlegung spielt, sich ein Monowheel anzuschaffen, wird unweigerlich mit der Frage, konfrontiert in welchem Segment sich dieses preislich bewegen soll. Dies ist wiederum stark von der Leistung des Monowheels abhängig, die sich unter anderem an folgenden Aspekten ausmachen lässt:

  • Sicherheitsmaßnahmen: Bremsvorgänge sowie Richtungswechsel und ähnliche Manöver müssen einwandfrei funktionieren. An dieser Stelle sollten Sie keinesfalls sparen.
  • Verarbeitung: Materialqualität und das Zusammenspiel der Komponenten tragen ebenfalls zur Gewährleistung der Sicherheit bei.
  • Geschwindigkeit: Die günstigeren Modelle weisen in etwa eine Höchstgeschwindigkeit von 15km/h auf und sind ideal für Anfänger. Im höheren Preissegment findet man Geschwindigkeiten bis zu 40km/h.
  • Reichweite: Die einzelnen Modelle weichen auch in diesem Punkt stark voneinander ab. Die Reichweite changiert zwischen den Modellen zwischen 15km und 40km.
  • Akkuladedauer: Ein hochwertiger Akku zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er lange Fahrtstrecken ermöglicht und lange hält, sondern auch dadurch, dass seine Ladezeit gering ausfällt. Die meisten Akkus benötigen zwischen 2 und 5 Stunden um sich wieder komplett aufzuladen.
  • Produkteigengewicht und maximale Belastbarkeit: Einer der Vorteile des Monowheels ist, dass es sich leichter als andere Vehikel transportieren lässt. Das geringe Gewicht erhöht nicht nur die Flexibilität im Umgang mit dem Monowheel, sondern macht es auch besonders wendig. Qualitativ hochwertige Modelle achten auf ein gutes Verhältnis zwischen Akkuleistung und Eigengewicht. Auch die Belastbarkeit des Monowheels muss auf den Motor abgestimmt sein.
  • Beleuchtung: Dieser Aspekt ist nicht nur aufgrund der Gesetzeslage, sondern vor allem für Ihre Sicherheit von Bedeutung. Viele Hersteller verbinden die Notwendigkeit guter Beleuchtung und Erkennbarkeit im Nachtverkehr mit futuristischem Design.
  • Zubehör und Ersatzteilverfügbarkeit: Wichtig bei der Wahl des Modells ist auch, dass im Falle einer nötigen Reparatur schnell Ersatzteile zur Verfügung stehen. Darüber hinaus zeichnet sich eine qualitativ hochwertige Marke auch durch ein breites Angebot an Zubehör für ihr Monowheel aus. Neben Stützrädern und Haltegurt sollte zumindest auch eine Tragetasche oder ein Tragegriff für das Modell erhältlich sein. Auch die Qualität des in der Regel mitgelieferten Akku-Ladegeräts ist von Bedeutung.
  • Konnektivität: Viele Marken setzen bei ihren Monowheels bereits auf die Verbindung mit einer App, mit deren Hilfe man zum Beispiel die Geschwindigkeit abfragen, GPS verwenden oder die Beleuchtung des Gerätes regeln kann.

 

 

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Die Ferraris unter den Monowheels

Mittlerweile haben sich auf dem Markt verschiedene Marken etabliert, die Monowheels anbieten. Wie auch bei Autos gibt es Marken die sich auf günstigere Modelle spezialisieren, wie solche, deren Monowheels für Qualität und hohe Leistungsfähigkeiten stehen und sich durch hohe Preise auszeichnen.

  • Monowheel
  • Teckey
  • Ninebot by Segway
  • Olive Tree
  • Dekota
  • Nitro Motors
  • Airwheel
  • MonoRover
  • FreeRider
  • Cat – Cat Sound Berlin

Wie umweltschonend sind Monowheels?

Die Frage nach der Öko-Bilanz der motorisierten Einräder ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es ist natürlich positiv anzumerken, dass diese Gefährte gänzlich ohne Benzin, Diesel oder ähnliche Treibstoffe auskommen.

Allgemeinhin gilt der Antrieb durch Strom als umweltschonender, wobei dies nicht ohne weiteres so zu konstatieren ist. Zum einen ist Strom natürlich nicht gleich Strom und Energiegewinnung, etwa durch Atomkraft, stellt ein polemisches Thema dar. Auf der anderen Seite sind mittlerweile viele alternative Stromgewinnungsanlagen in Betrieb, die Kraft aus Wasser, Wind,…zur Verfügung stellen.

Ein Manko des E-Antriebs sind die Lithium-Akkus. Abbau und Gewinnung des Materials greifen oftmals massiv in die Umwelt ein und der rasch steigende Bedarf stellt ein Problem dar, da die Ressource limitiert ist. Gerade in Südamerika hat der Lithium-Abbau negative Folgen für Mensch und Umwelt, während die Produzenten vom weltweiten Boom des Lithium-Geschäftes profitieren.
Auch bezüglich der Entsorgung stellt Lithium nach wie vor ein Problem dar.

Ob das Monowheel, gemeinsam mit ähnlich oder gleich betriebenen Vehikeln wie dem Segway, dem Hoverboard und Co. demnach als besonders umweltschonend betrachtet werden kann, ist Ansichtssache. Unbestritten ist, dass es die Umwelt weniger schädigt, als ein PKW, Bus oder LKW, der nur von einer Person genutzt wird. Wäre dieselbe Strecke aber auch zu Fuß oder mit dem (nicht motorisierten) Rad zurückzulegen, sieht der Sachverhalt natürlich anders aus.

Ab ins Gelände

Dass Monowheels, sobald man den Dreh raus hat, auf glatten Straßenbelägen problemlos eingesetzt werden können, ist hinreichend dargelegt worden. Wie aber sieht es mit dem Fahrverhalten auf unebenen Straßen, bei Bürgersteig-Rändern, Treppen und im Gelände aus?

Grundsätzlich stellen Hindernisse, die niedriger als 20cm sind kein Problem dar. Bordsteinkannten können ähnlich wie Treppen auf zweierlei Arten bewältigt werden: Entweder man steigt ab und trägt das Monowheel darüber oder man bringt mit einem Fuß auf dem Boden und leichtem Druck auf dem nächsten Fuß das Rad auf die einzelnen Stufen.

Besonders holprige Straßen können sich unangenehm anfühlen, da nicht jedes Monowheel über eine qualitativ hochwertige, ausgleichende Federung verfügt. Die besseren Modelle sind aber sehr wohl mit guten Federungen ausgestattet, die den Fahrkomfort verbessern.

Bezüglich der Geländetauglichkeit ist auf die Wahl des Reifenprofils zu achten. Ähnlich wie bei Auto und Fahrrad sind verschiedene Profile erhältlich, die sich durch unterschiedliches Fahrverhalten auszeichnen und für unterschiedliche Wetter- und Untergrund- Bedingungen geschaffen sind. Auch bei der Reifenqualität ist demnach nicht zu sparen.

Wer kann und darf ein Monowheel fahren?

Grundsätzlich ist kein Mindestalter für die Inbetriebnahme des Vehikels bekannt. Es wird jedoch empfohlen, dass man mindestens 15 Jahre alt sein sollte. Weiters ist wichtig, dass man als Monowheel-Fahrer einen intakten Gleichgewichtssinn hat. Natürlich birgt das Fahren mit dem Solowheel vor allem für gebrechliche Personen ein Sturzrisiko, wobei die Self-Balancing- Technologie dem Fahrer eine Hilfestellung bietet. Im Falle eines Sturzes hält das Vehikel sofort an, sodass man wieder aufsteigen kann, das Beherrschen des Notabstieges ist aber unbedingt nötig, wenn man sich in den Verkehr begibt.

Wer das Solowheel für weitere Strecken einsetzen möchte sollte durchaus über ein wenig körperliche Fitness verfügen, da das Halten des Gleichgewichts den gesamten Körper während der Fahrt beansprucht. Auch hier ist jedoch Übung ein entscheidender Faktor. Wer bereits viel Erfahrung mit dem Airboard gemacht hat wird den Komfort, die Hände beim Fahren frei zu haben, zu schätzen wissen.

Nichts für Sportmuffel

Es wird häufig kritisiert, dass das Verwenden von E-Gefährten die sportliche Betätigung des Menschen stark reduziert. Im Falle des Monowheels ist diese Aussage nicht haltbar, da das Ausbalancieren während der gesamten Fahrt eine Vielzahl von Muskeln beansprucht. Der Fahrer muss über eine gewisse Körperspannung verfügen und sein Gleichgewichtssinn wird durch die Verwendung des Airwheels verbessert. Zusätzlich wird auch die Körperhaltung aufrechter, da der Körperschwerpunkt permanent austariert werden muss.

Abgesehen davon existieren einige Tricks, die man mit dem Monowheel ausüben kann. Diese sind sicherlich nicht für jeden durchführbar und erfordern ein gewisses Maß an Sportlichkeit und Übung. Unabhängig davon, ob man das Monowheel also lediglich als Fortbewegungsmittel oder als Sportgerät betrachtet, setzt das Fahren eine gewisse Sportlichkeit, oder zumindest einen intakten Gleichgewichtssinn und Körperspannung voraus.

Wartung des Monowheels

Anders als beim Auto gibt es beim Airwheel nicht die Pflicht es in gewissen Abständen zur Kontrolle oder Wartung zu bringen. Natürlich empfiehlt sich dies aber dennoch und vor allem Reifenprofil, Akku und Motor sollten regelmäßig begutachtet werden, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.

Welche „Lebensdauer“ haben Monowheels

Wie lange ein Airwheel einsatzbereit ist hängt neben der regelmäßigen Wartung, Ihrem Umgang mit dem Vehikel und der Qualität des Modells und seiner Einzelteile vor allem vom Akku ab. Einzelne Teile wie Reifen und Akku können und sollten bei Bedarf ausgetauscht werden. Die Garantie, die die Hersteller auf das jeweilige Modell anbieten schwankt stark, jedoch werden häufig mindestens 1000 Akkuladungen versprochen. Wie gesagt hängt die Lebensdauer aber auch davon ab, wie Sie mit dem Gerät umgehen und ob Sie es regelmäßig warten lassen.

Das richtige Zubehör

Die meisten Marken bieten ein breit gefächertes Sortiment an verschiedenen Produkten rund um das Monowheel, die den Fahrkomfort oder die Sicherheit erhöhen oder das Erlernen der Fahrtechnik erleichtern. Zu den beliebtesten Zubehör-Teilen gehören:

  • All-Terrain-Reifen: Sie sind vor allem für jene gedacht, die nicht nur auf glatten Untergründen unterwegs sind oder das Monowheel auch bei schlechter Witterung nutzen.
  • Haltegurt: Er ist ein beliebtes Feature für Anfänger.
  • Stützräder: Sie unterstützen gerade Anfänger dabei sich mit der Fahrtechnik des Airwheels zurechtzufinden.
  • Protektoren: Nicht nur für Ungeübte empfiehlt sich das Tragen von Protektoren. Auch hier ist auf gute Qualität zu achten.
  • Helm: Bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 40km/h ist ein Helm durchaus sinnvoll. Gerade im Straßen- und Stadtverkehr können durch ihn gesundheitliche Folgen nach einem Unfall vermieden werden.
  • Transporttaschen: Die meisten Hersteller bieten bereits an die Größe des Modells angepasste Taschen, die den Transport des Monowheels erleichtern.
WICHTIG:
Achten Sie, allem voran bei Helm und Protektoren, auf Qualität. Günstige Produkte bieten oftmals geringeren Schutz oder sind schlechter Verarbeitet. Es empfiehlt sich, nach Möglichkeit auf das Zubehör der Original-Marke zurückzugreifen, da diese mit Sicherheit auf das Modell abgestimmt sind. Zwar sind die Kosten für Original-Produkte oftmals höher, jedoch sollte man gerade in puncto Sicherheit nicht sparen.

Das Für- und Wider der Monowheels

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob sich die Anschaffung eines Monowheels für Sie rentiert, finden Sie im Folgenden die Pros und Kontras der motorisierten Einräder aufgelistet:

Diese Gründe sprechen für ein Monowheel:

  • geringes Gewicht von 6 bis 15kg
  • einfacher Transport durch geringe Größe von etwa 50x50x20
  • niedrige Anschaffungskosten
  • geringe Akkuladezeit
  • man hat beide Hände frei
  • keine Staus
  • unkomplizierter Mittransport in Öffis
  • Fahrvergnügen
  • umweltschonender als PKWs
  • schulen den Gleichgewichtssinn

Diese Gründe könnten gegen ein Monowheel sprechen:

  • geringe Reichweite
  • geringe Geschwindigkeit
  • erfordert Übung
  • erfordert gute Koordination
  • nur bedingt bei schlechter Witterung und auf unebenem Terrain einsetzbar
  • Verwendung von Lithium-Batterien
  • zum Teil nur auf dem privaten Gelände erlaubt

Die Anschaffung eines Airwheels sollte gut bedacht werden. Haben Sie sich zum Kauf entschlossen, ist es wichtig nicht in puncto Sicherheit zu sparen. Berücksichtigen Sie aber die wichtigsten Qualitätsmerkmale und halten sich an die vorgegebenen Bestimmungen zum Gebrauch werden Sie viel Freude bei der Fortbewegung mit dem Monowheel haben.

Monowheel kaufen

Der Kostenpunkt

Wer in ein Monowheel investiert muss mit Sicherheit weder Kosten für Benzin noch für die Autobahnvignette miteinkalkulieren. Abgesehen von den Stromkosten sind anfallende Reparaturkosten, der Anschaffungspreis von Zubehör sowie eventuell neuer Reifen und natürlich vor allem der Anschaffungspreis des Modells an sich zu bedenken.

Wie viel das Monowheel kostet ist dabei nicht nur von den zuvor genannten Aspekten, sondern auch vom Hersteller abhängig. Die günstigsten Modelle sind ab etwa 300EUR erhältlich. Bei qualitativ hochwertigeren Modellen sind aber Preise um die 3000EUR möglich, wobei die Qualität nicht immer mit dem Preis korreliert. Es ist auf jeden Fall auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Auch das Design spielt eine Rolle bei der Kostenfrage.

Der Monowheel-Händler Ihres Vertrauens

Airwheels sind in den verschiedensten Formen, Modellen und von unterschiedlichen Marken sowohl in lokalen Shops als auch Online zu erwerben. Es empfiehlt sich oftmals auf einen Online-Anbieter zurückzugreifen, da in deren Shops zumeist eine größere Auswahl vorhanden ist, oder das gewünschte Modell, sofern es nicht lagernd ist, bestellt werden kann.

Ein weiterer Vorteil ist, dass über den Online-Shop sofort Zubehör erworben werden kann, das zum entsprechenden Modell gehört. In seriösen Online-Shops stets zumeist ein kompetenter Berater,der bestens über sein Angebot informiert ist, zum Chat, oder zumindest für eine Konversation über E-Mail oder Telefon zur Verfügung.

Auch bezüglich des Preises ergeben sich aus dem Online-Kauf eines Monowheels erhebliche Vorteile, da die Preise im Netz leichter vergleichbar sind, als bei an verschiedenen Standpunkten verorteten Filialen.

Hinzu kommt, dass der Versand, sowie Rücksendungen durch Online-Anbieter einen höheren Kauf-Komfort versprechen als wenn man sich das Produkt bei einem lokalen Shop abholen muss. Probefahren kann man das Modell im Netz allerding nicht.

WICHTIG:

Vorsicht ist bei Anbietern aus dem Ausland, insbesondere aus Nicht-EU-Ländern geboten, da dort häufig andere gesetzliche Regelungen gelten. Es ist nicht ratsam sich über den Online-Shop ein Billigmodell von außerhalb der EU zu bestellen. Legen Sie Wert auf eine kompetente Beratung, einen fundierten Vergleich zwischen den unterschiedlichen Modellen und Angeboten und seriöse Zahlungs- sowie Lieferbedingungen.

Auch ein gebrauchter Ankauf ist möglich. Hierbei sollte jedoch ebenfalls auf die Seriosität des Anbieters geachtet werden und das Ausmaß des Verschleißes berücksichtigt werden.

Weist das Modell Mängel auf, die sich durch den Kauf von Ersatzteilen schnell und günstig beheben lassen, spricht das für das Angebot. Handelt es sich um einen teuren Schaden oder sicherheitsgefährdende Schwachstellen ist vom Kauf abzuraten. Auch bei der Erwerbung der Ersatzteile sollte auf Qualität geachtet und wenn möglich auf das Original der Herstellermarke zurückgegriffen werden.

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